Was ist Cellulite?

Sie kennen es vielleicht unter dem Begriff „Orangenhaut“ oder auch fälschlicherweise aus der Umgangssprache als „Zellulitis“. Gemeint sind die kleinen und großen Dellen, die viele Frauen – genauer gesagt der Großteil, nämlich über 80% aller Frauen – an Po, Oberschenkel und manchmal auch am Bauch oder den Oberarmen haben. Diese entstehen, wenn sich das Fettgewebe unter der Hautoberfläche aufgrund von Bindegewebsschwäche strukturell verändert. Gesundheitsschädigend ist dies nicht, einige sehen Cellulite aber als einen ästhetischen Makel an.

Man unterscheidet drei Stadien:

Cellulite Stadium 1 | Ricarda M.

Stadium 1:
Die wabenförmigen Dellen werden nur sichtbar, wenn sich die Haut zusammendrückt. – Vorbeugung schadet nicht! Treiben Sie präventiv regelmäßig etwas Sport und achten Sie auf Ihren Zuckerkonsum, denn der ist Gift für Ihr Bindegewebe.

Cellulite Stadium 2 | Ricarda M.

Stadium 2:
Auch im Normalzustand sind die Dellen sichtbar und das Fettgewebe in der Unterhaut wird grobknotig. Manchmal kann das Eindrücken des Gewebes schmerzhaft sein.

Cellulite Stadium 3 | Ricarda M.

Stadium 3:
Die Unebenheiten an den betroffenen Körperstellen sind deutlich sichtbar, die Haut ist schlaff und fahl. Weiter unten im Text verraten wir ein paar Tipps, die die Anzeichen mindern können.


Warum haben Frauen Cellulite?

Damals galt Cellulite an üppigen Gesäßen bei Frauen in manchen Kulturen als Schönheitsideal, heute wird sie leider eher negativ gewertet. Doch eigentlich ganz zu Unrecht. Denn Cellulite zu haben liegt in der Natur der Frau. Das lockere, weiche Gewebe hilft der Haut, sich bei der Schwangerschaft weit ausdehnen zu können. Männer brauchen diese Unterstützung evolutionsbedingt nicht, weshalb ihre Haut auch eine andere Struktur hat und von Grund auf fester ist. Es liegt den Frauen viel in den Genen, an welchen Stellen sie wie stark von Cellulite betroffen sind. Am häufigsten tritt Orangenhaut allerdings an den Oberschenkeln und dem Po auf. Außerdem hängt es auch vom Hormonhaushalt ab, wie stark und wo sie Wasser und Fett einlagert. Das Körpergewicht oder der Körperbau haben quasi keinen Einfluss darauf, ob eine Frau Cellulite bekommt oder nicht. Was jedoch Einfluss hat ist der Körperfettanteil.

Wie entstehen die Dellen in der Haut?

Die Haut ist aufgeteilt in drei Schichten: die Oberhaut, die Lederhaut und die Unterhaut. In der Unterhaut befinden sich unter anderem die Fettgewebszellen, welche teilweise nach oben dringen können, wenn das Bindegewebe nicht fest genug ist. Daraus entsteht eine ungleichmäßige Verteilung der Fettzellen, welches sich in einer Orangenhaut ähnlichen Struktur auf der Oberfläche widerspiegelt.

Aufbau der Haut | Ricarda M.

Was begünstigt Cellulite?

Ein Mangel an Vitaminen und Bewegung führt mit ziemlicher Sicherheit zu einem erhöhten Körperfettanteil, schwächerem Gewebe sowie zu einer geringeren Stoffwechselaktivität. All das sind Faktoren, die Cellulite begünstigen. Mit Alkoholkonsum verstärken Sie die Dellen zudem, da Alkohol direkt als Fett gespeichert wird. Auch Nikotin lässt einerseits die Gefäße verengen, wodurch die Zirkulation von Lymphe und Blut verlangsamt wird, welche für die Ausschwemmung von Fett und Wasserablagerungen verantwortlich sind. Andererseits wird die Haut durch das Rauchen nachgewiesen dünner. So werden die Unebenheiten unter der Haut sichtbarer.

Wie kann man Cellulite bekämpfen?

Das A und O für eine schöne glatte und straffe Haut ohne Cellulite ist wie in vielen anderen Hinsichten auch eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und ballaststoffreichen Lebensmitteln sowie ausreichend Sport, bestenfalls eine Kombination aus Ausdauertraining und kräftigenden Übungen für die Gesäßmuskulatur, und viel Wasser! Aber keine Sorge, neben diesen Uralt-Weisheiten gibt es noch einige andere Tipps zur Cellulite Behandlung, ohne gleich eine Fettabsaugung in Betracht ziehen zu müssen.

Tägliche Tricks, die nach und nach Cellulite reduzieren können

Sport und gesunde Ernährung stehen auf der Prioritätenliste, wenn man einen schönen, straffen Körper haben möchte, zwar ganz oben, doch nicht in 100% der Fälle führt das zu einer gezielten Verbesserung der Bindegewebs-Struktur. Zum Glück gibt es das Problem der Orangenhaut nicht erst seit gestern, deshalb haben sich Kosmetiker und Kosmetikerinnen Gedanken gemacht, wie man zusätzlich unseren Körper bei der Bekämpfung von den Dellen erzeugenden Fettzellen an Bauch, Po und Oberschenkeln unterstützen kann.

Dermaroller Massage | Ricarda M.

Massagen straffen das Bindegewebe

Massieren heißt das Zauberwort! Nehmen Sie sich am besten etwas mehr Zeit für Ihre tägliche Hautpflege-Routine, um die von Cellulite betroffenen Körperpartien mit einer reichhaltigen Feuchtigkeitscreme (Bodylotion) zu versorgen und diese dabei gut einzumassieren. Das regt neben weiteren Aktivierungsprozessen vor allem die Durchblutung an, strafft somit Ihr Bindegewebe und lässt Ihre Haut glatter aussehen. Nutzen Sie hierfür entweder eine spezielle Massage-Bürste, einen Dermaroller oder zupfen Sie die Haut mindestens 5 Minuten lang mit den Fingern an der gleichen Stelle. So werden Verklebungen im Bindegewebe gelöst, sowie das Blut und die Lymphe zur Zirkulation angeregt.


Stoffwechsel aktivieren mit Wechselduschen

Ein weiterer Trick, um gegen Cellulite vorzugehen, ist tägliches Wechselduschen. Da muss so manche Frau vielleicht die Zähne zusammenbeißen, um von dem angenehm warmen Wasser auf und kaltes umzustellen, aber es lohnt sich! Und so wird es richtig gemacht: am Ende Ihres normalen Duschvorgangs den Duschkopf an die Füße halten, wenn möglich auf Strahl einstellen und dann das Wasser so kalt drehen wie Sie es aushalten. Führen Sie nun den kalten Wasserstrahl außen entlang des Beines bis zur Hüfte, dann zur Innenseite des Oberschenkels und wieder zurück zu den Füßen. Wiederholen Sie das für die andere Seite und bei Bedarf auch gerne an den Armen, beginnend bei den Händen. Wenn Sie das geschafft haben duschen Sie sich noch einmal warm ab und wiederholen den Vorgang erneut. Geschafft!

Herkömmliche Behandlungsmethoden und Mittel gegen Cellulite

Über einen Fakt sind sich die Forscher einig: Cellulite kann mit einer Operation, wie zum Beispiel einer Fettabsaugung nicht dauerhaft entfernt werden. Frauen müssen sich mit der Tatsache abfinden, dass die Dellen konsequent behandelt werden müssen, um sich dauerhaft an glatter Haut erfreuen zu können. Die speziellen Cremes gegen Cellulite sind zwar keine Wundermittel, allerdings können sie durchaus ihren Teil zur Ästhetik an der Hautoberfläche beitragen.

Cremes und Lotionen zur Glättung von Problemzonen

Eine hochwertige Cellulite Creme oder Lotion ist der wohl entspannteste Weg zu einer glatteren Hautoberfläche. Bei regelmäßiger Anwendung kann Frau ganz gezielt an ihren speziellen Problemzonen ansetzen und mit einfachem Eincremen zeitnah Effekte erzielen. Bei Ricarda M. findet jede das für ihren Hauttyp passende Produkt. Neigen Sie zu fettiger Haut und Unreinheiten greifen Sie lieber zu einer Bodylotion mit leichter Textur. Bei normaler und trockener Haut darf es ruhig eine reichhaltigere Hautcreme oder Bodybutter sein. Jede der Ricarda M. Cellulite-Cremes beinhaltet natürliche Wirkstoffe, die die Spannkraft der Haut deutlich verbessern können – und das sichtbar!

Anti Cellulite Cremes | Ricarda M.

Professionelle Cellulite-Behandlung

Des Weiteren können Sie unter anderem folgende kosmetische und medizinische Anwendungen in Betracht ziehen, die nachgewiesen gegen Orangenhaut helfen, wenn der gewünschte Effekt durch die herkömmlichen Mittel ausbleiben oder Sie nicht zufriedenstellen sollte:

Lasertechnik:
Eine der modernsten Behandlungsmethoden gegen Cellulite, genannt „Cellulaze“, entfernt mit Lichtstrahlung Fettpolster an den gewünschten Stellen und regt durch die Mikroverletzungen in der Haut die Kollagenbildung an.

Ultraschallbehandlung:
Auch hier wird die Kollagenproduktion angeregt, sowie die oberflächliche Muskulatur geglättet (welche für das äußere Erscheinungsbild entscheidend ist).

Lymphdrainage:
Dabei wird durch sanftes, gleichmäßiges Pumpen mit den Händen oder durch ein Gerät werden Anstauungen in den Lymphkanälen, welche quasi unser natürliches „Abwassersystem“ des Körpers sind, aufgelöst.


Fazit

Zusammenfassend kann gesagt werden das bei Einhaltung folgender Punkte Cellulite verbessert werden kann:

  • Ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und ballaststoffreichen Lebensmitteln
  • Ausreichend Trinken, am besten Wasser
  • Sport treiben
  • Wenig Zuckerverzehr
  • Kein Alkoholkonsum
  • Keine Zigaretten
  • Regelmäßige Hautpflege mit Peeling und Massagen
  • Wechselduschen
  • Kosmetische und medizinische Anwendungen, wie Laser- oder Ultraschallbehandlung sowie Lymphdrainage
Beine ohne Cellulite | Ricarda M.